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Wo kommen all die Silberfischchen her?

Schaltet man nachts das Licht an, sieht man sie über den Boden huschen. Die silbergrauen Insekten sind scheu – und ungefährlich. Ignorieren sollte man sie trotzdem nicht. Ein größerer Befall kann auf ein Feuchtigkeitsproblem in der Immobilie, falsches Lüften oder unsachgemäße Wärmedämmung hinweisen. Die IHK-geprüften Fachleute der Blatta GmbH beantworten die sieben wichtigsten Fragen und helfen Ihnen in der Metropolregion Hamburg bei diesem Problem verlässlich weiter.

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An welchen Orten halten sich Silberfischchen vor allem auf?

Silberfischchen (Lepisma saccharinal) sind so gut wie nicht in der freien Natur anzutreffen, sondern sie leben fast ausschließlich in Häusern, Wohnungen und Kellern. Die lichtscheuen Insekten mit silberner oder perlmuttfarbener Schuppung verbergen sich tagsüber in Ritzen und Spalten auf oder hinter Fußleisten oder Tapeten. Ihre Verstecke verlassen die 7 bis 12 mm langen Tiere nur nachts zur Nahrungssuche und Paarung. Schaltet man dann das Licht in Badezimmer, Küche oder Flur ein, sieht man sie rasch ins Dunkel flüchten.
Sie fühlen sich bei einer hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent und Wärme am wohlsten. Daher suchen sie vor allem beheizte Küchen, Bäder, Toiletten und Waschküchen auf. Nicht mangelnde Hygiene, sondern eher das Gegenteil, regelmäßige, gründliche Feuchtreinigungen, locken die Tiere aus der Kanalisation und den Abflussrohren ins Haus. Unter 10 °C sind Silberfischchen nicht mehr aktiv, bei Temperaturen über 35 °C sterben sie ab.

Sind Silberfischchen gesundheitsschädlich?

Silberfischchen sind unangenehm. Manche Menschen ekeln sich vor ihnen. Sie sind aber keine Schädlinge im eigentlichen Sinne. Sie beißen und stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Sie werden daher als Lästlinge bezeichnet. Aber sie können Lebensmittel befallen, geklebte Tüten und Verpackungen zerfressen. Und ein starkes Vorkommen von Silberfischchen kann auf Feuchtigkeit und gesundheitsschädlichen Schimmel hinweisen. Oder auf falsches Lüften! Sind die Wände beispielsweise mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) versehen und alte Fenster durch abgedichtete ersetzt, ist bewusstes und regelmäßiges Stoßlüften doppelt wichtig, damit in den Innenräumen die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird. Optimal sind je nach Raumnutzung 40 bis maximal 60 Prozent.

Wovon ernähren sich Silberfischchen?

Ihr lateinischer Name gibt den Hinweis: Lepisma saccharina lässt sich mit „Zuckergast” übersetzen. Zucker, Getreideflocken, Kekse, Brot, Mehl aber auch stärkehaltiger Leim oder Tapetenkleister gehören zur bevorzugten Nahrung der flügellosen Insekten. Silberfischchen ernähren sich zudem von Schimmelpilzen, Hausstaubmilben und Hautschuppen. Ebenso können sie gestärkte Textilien, Kunstseide, Lederwaren oder Fotos anfressen. Größere Schäden durch Loch- und Schabefraß sind jedoch nur bei massenhaftem Auftreten zu befürchten. Wie viele Insekten sind auch die Silberfische in der Lage, mehrere Monate ohne Nahrung auszukommen.

Wie vermehren sich Silberfischchen?

Die Weibchen legen ihre ovalen Eier in feuchten Ritzen oder Fugen ab. Die Larven schlüpfen abhängig von der Temperatur nach 2 bis 8 Wochen. Optimal für ihre Entwicklung ist eine Zimmertemperatur von 20 bis 30 °C. Bevor sie ihre charakteristische silberne Färbung bekommen, müssen sich die Jungtiere im Laufe des ersten Lebensjahres mehrfach häuten. Nach etwa zehn Häutungen sind sie geschlechtsreif. Ihre vorderen Tastfühler und die drei Fadenanhänge am Hinterleib sind ihre berührungsempfindlichen Sinnesorgane. Die spindelförmigen Silberfischchen haben eine Lebenserwartung von mehreren Jahren. Sie wachsen und häuten sich ihr Leben lang. Je größer ein Exemplar ist, desto älter ist es.

Silberfische – was tun?

  • Sie können zunächst mittels häufigem Stoßlüften und anschließendem Heizen die Luftfeuchtigkeit in den betroffenen Räumen senken. 

  • Mit regelmäßigem Staubsaugen entfernen Sie Krümel und sonstige Partikel vom Boden, die als Nahrung der Silberfische dienen könnten.
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Ritzen oder Spalten, in die sich die Silberfische tagsüber zurückziehen, sollten wiederholt abgesaugt oder am besten gleich abgedichtet werden.

  • Silberfischchen haben natürliche Feinde: Spinnen und Ohrenkneifer. Speziell in Kellerräumen reguliert sich der Befall daher unter Umständen, ohne dass Sie eingreifen müssen. 

  • Einige wenige Exemplare sind in jedem Haushalt normal. Eine unerklärliche, starke Zunahme von Silberfischen kann ein Hinweis darauf sein, dass Feuchtigkeit von außen eindringt, sich Schimmel gebildet oder ein defektes Rohr in der Wand unbemerkt Schaden anrichtet. Schimmelexperten und Handwerker können bei einer Begutachtung dazu Auskunft geben und entsprechend tätig werden.
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Bleibt der Befall trotz dieser Maßnahmen auffällig, sorgen die IHK-zertifizierten Experten von der Blatta GmbH für Abhilfe. Das Umweltbundesamt rät vom DIY-Einsatz von Präparaten aus dem Baumarkt ab, dies ist Aufgabe von Fachleuten. In der Regel ist eine Silberfischbekämpfung mit ein bis zwei Behandlungen durch professionelle Schädlingsbekämpfer abgeschlossen. Zunächst wird mithilfe von Klebefallen ein Monitoring durchgeführt. Genauer: Durch die Fallen kann festgestellt werden, wo sich die Verstecke und die Nester der Insekten befinden. Von den Schädlingsbekämpfern werden dann erprobte Wirkstoffe eingesetzt, um das Ungeziefer dauerhaft fernzuhalten.

Professionelle Bekämpfung der Silberfische

Blatta GmbH

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Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Silber- und Papierfischchen?

Die Wohnungsfischchen sind mit weit über 300 Arten über die ganze Welt verbreitet. Es sind Urinsekten, die die Erde schon seit etwa 300 Millionen Jahren bewohnen. Durch mitteleuropäische Wohnungen und Häuser huschen neben Silber- vor allem Papierfischchen (Ctenolepisma Longicaudatum). Genau wie Silberfischchen fühlen sie sich bei Zimmertemperatur wohl. Allerdings kommen sie besser mit trockener Luft klar und sind nicht ganz so lichtscheu wie die Silberfischchen. Papierfischchen sind grauer und etwas größer als Silberfischchen, ihre Schwanzfäden sind länger. Bei flüchtiger Betrachtung sehen sie sich jedoch sehr ähnlich.

Sind Papierfischchen eine Gefahr?

Fraßspuren in Büchern und Kartons gehen vor allem auf das Konto von Papierfischchen. Sie können wie Silberfischchen Zellulosefasern zu Zucker aufspalten und sie so verdauen. Da die Papierfischchen es trockener als ihre silbrigen Verwandten mögen, sind Bibliotheken und Archiven für sie leider ein idealer Lebensraum. Häufig sitzen sie an der Wand hinter Bildern. Oder sich finden Platz zwischen Verpackungsmaterialien, in Archivschachteln und Aktenordnern und werden auf diesem Wege unbemerkt in alle Bereiche des Archivs getragen und richten relevanten Schaden an. Anders als die Silberfischchen gelten sie daher nicht nur als Lästlinge, sondern als Schädlinge, deren Bekämpfung noch etwas herausfordernder ist als die der Silberfischchen. Es gibt Hinweise darauf, dass sich Papierfischchen seit etwa zwanzig Jahren in Europa stark verbreiten.

Blatta GmbH: Ihr Partner für Silberfischbekämpfung und mehr

Vertrauen Sie bei der Bekämpfung von Silberfischen auf einen Partner, der langjährige Erfahrung mit einem gezielten und durchdachten Einsatz von Wirkstoffen verbindet. Die Blatta GmbH begleitet Sie vom Monitoring eines Befalls über die Bekämpfung bis zur individuellen Beratung, wie Sie einem zukünftigen Auftreten von Silberfischen und anderem Ungeziefer vorbeugen können.

Wir vertrauen auf zeitgemäße Digitaltechnik in der Analyse und dem Einsatz von Wirkstoffen, unter denen Mensch und Umwelt nicht leiden müssen. Dies gilt natürlich auch für die Bekämpfung von Wanzen, Ameisen, Ratten und weiteren, echten Schädlingen in Haus und Garten. Faire Preise machen die professionelle Silberfischbekämpfung auch finanziell lohnenswert.

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf (Tel.: 040-22858847), um mehr über unseren Service in allen Bereichen der Schädlingsbekämpfung zu erfahren. Das Team der Blatta GmbH freut sich über Ihr Vertrauen!

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Für alle Fragen rund um die Schädlingsbekämpfung in der Metropolregion Hamburg stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns hierfür telefonisch (Tel.: 040-22858847) oder per E-Mail(schaedlingsbekaempfung@blatta.de). Wir bieten Ihnen einen Notdienst, der in dringenden Fällen auch sonn- und feiertags für Sie im Einsatz ist. Jeder Einsatz unserer Teams erfolgt selbstverständlich vollkommen diskret und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Anforderungen. Auf Wunsch erhalten Sie weitere Informationen am Telefon oder persönlich durch unsere Schädlingsexperten. Diese stehen Ihnen außerdem für eine unverbindliche Beratung vor Ort zur Verfügung.