Entfernen eines Wespennests

Besonders im Sommer treten Wespen vermehrt auf und verbreiten Panik, schlechte Laune oder einfach nur Stress. Sollten Sie bei sich in der Nähe ein Wespennest vorfinden, kann die Konfrontation zwischen Mensch und Insekt nicht nur nervig sondern auch gefährlich werden! Die Bekämpfung oder die Entfernung eines Nestes muss in jedem Fall gut überlegt und professionell geprüft werden.

Je nach Wespenart gilt es festzustellen, ob das Wespennest überhaupt entfernt werden darf. Sie können sich beim Eigenhandeln nicht nur strafbar machen und ein Bußgeld von bis zu 50.000 € erwarten, sondern sich womöglich auch selbst in Gefahr bringen. Die Risiken sind keinesfalls zu unterschätzen und auch die Gesetzeslage zum Thema Wespen(nest) ist klar definiert und sehr ernst zu nehmen. 

Aus diesen Gründen raten wir Ihnen dringend sich bei Problemen oder Fragen an einen Profi zu wenden. Die Blatta GmbH berät Sie hierbei sehr gerne. Natürlich kostenfrei & unverbindlich (Tel.: 04181 93 99 833). Wir planen, falls nötig, mit Ihnen darüber hinaus auch die weiteren Schritte und zeigen Ihnen die besten und günstigen Angebote, um den idealen Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe zu finden.

Warum Sie selbst kein Wespennest entfernen dürfen

Im Bundesnaturschutzgesetz §39 Abs. 1 (Allgemeiner Schutz wildlebender Tiere) ist es verboten,

  • wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten.
  • wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten.
  • Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Diese Regelung ist auch auf die einheimischen Wespenarten anzuwenden (z.B. Deutsche Wespe, Gemeine Wespe, Mittlere Wespe, Feldwespe etc.)

Wann darf ein Wespennest entfernt, bekämpft oder umgesiedelt werden?

Die Bundesartenschutzverordnung sieht vor, dass ein besonderer Grund vorliegen muss, um Wespennester zu entfernen, zu bekämpfen oder umzusiedeln. Hummeln, Hornissen oder Wildbienen sind besonders geschützt und dürfen ohne offizielle Genehmigung der oberen Naturschutzbehörde überhaupt nicht bekämpft werden. Im Individualfall dürfen sie jedoch umgesiedelt werden.

Wann liegt ein besonderer Grund vor, Wespennester zu entfernen oder Wespen zu bekämpfen?

Der Gesetzgeber liefert hierfür keine offizielle Definition. Faktoren, die für diese Entscheidung berücksichtigt werden müssen, sind unter anderem die individuelle Situation, die genaue Lage des Wespennestes und die Gefahr, die davon für Anwohner bzw. Beteiligte ausgeht. Besonders beim Gefahrenpotenzial kann am Ende nur die Entfernung des Wespennestes oder die Umsiedlung der Wespen Abhilfe schaffen. Bevor Sie handeln, sollten Sie wie gesagt auf jeden Fall einen Experten zu Rate ziehen. Unter der oben aufgeführten Nummer hilft Ihnen die Blatta GmbH gerne weiter!

Wann liegt ein Gefahrenpotenzial durch die Wespen oder deren Nest vor?

Es sind verschiedene Faktoren, die letzten Endes ein Risiko von Wespen(nestern) bestimmen. Hierzu zählen:

  • das (oft falsche bzw. unwissentliche) Verhalten der Menschen bei Kontakt mit den Wespen
  • die Wespenart
  • die genaue Lage des Wespennestes
  • die Jahreszeit und das Entwicklungsstadium der Wespen
  • der gesundheitliche Zustand von Menschen (z.B. Wespenallergie: ACHTUNG hier herrscht Lebensgefahr) oder Alter (höheres Risiko für Kinder)

 

Der richtige Umgang mit Wespen und Wespennestern

Bei der Begegnung mit Wespen wird auf jeden Fall von hektischen Bewegungen und Panik abgeraten. Die Wespen können sich daraufhin erst recht provoziert fühlen und sich dann verteidigen. Deswegen gilt es Ruhe zu bewahren. Besonders im Sommer sollten Sie extreme Gerüche, wie z.B. Parfüm oder Haarspray vermeiden, da die Insekten durch ihren starken Geruchssinn angelockt werden. Bei Wespennestern sollten Sie auf jeden Fall den Kontakt bzw. die Nähe meiden und einen Experten um Rat fragen.

Gefährliche Wespenarten

Der Wespenstaat: Viele Wespen bilden einen sogenannten Wespenstamm bzw. Wespenstaat. Diese Wespen verteidigen ihr Nest um jeden Preis. Durch den Einsatz ihres Stachels und der Injektion des Wespengiftes können Menschen und Haustiere in Lebensgefahr geraten. Dieses Risiko besteht vor allem in der Nähe von Wespennestern, weshalb es gilt diese zu meiden. Vereinzelte Wespen oder Bienen stellen generell keine Gefahr dar. Dennoch sollte man sie nicht provozieren. Bei Allergikern (Wespen/Bienenallergie) reicht sogar ein einziger Stich aus, der zum Tode führen kann. Wespenarten:

  • Hornissen haben aufgrund ihrer immensen Größe einen schlechten Ruf, der sich allerdings nicht bestätigen lässt. Diese Insekten sind vergleichsweise harmlos und seltener anzutreffen.
  • Deutsche Wespen allerdings werden leicht von Getränken, Zuckerspeisen oder anderen Gerüchen angelockt und sind schwer zu vertreiben. Ihre Nester bauen sie zudem bevorzugt in Hohlräumen z.B. in Schuppen oder an Dächern und werden deshalb häufiger in der Nähe des Menschen angetroffen.
  • Feldwespen stellen kein erhöhtes Gefahrenpotenzial für den Menschen dar.

Muss ein Wespennest am Dach, im Schuppen oder in der Erde bekämpft werden?

Die genaue Lage des Wespennestes gehört zu den entscheidenden Faktoren um zu bestimmen, ob ein Nest entfernt werden darf oder nicht. Dabei gilt es genau zu prüfen, ob eine potenzielle Gefahr vom Wespennest ausgeht. 
Ist der direkte Kontakt zum Menschen und Haustier vermeidbar und kann das Wespennest leicht umgangen werden, so bedarf es keinerlei Maßnahmen. In seltenen Fällen kann es dennoch zum Handlungsbedarf kommen (z.B. Wespennest im Lüftungsschacht, Wespen im Schornstein). Falls sich das Nest an Stellen befindet, wo der Kontakt nicht ausgeschlossen werden kann (z.B. Eingangsbereich oder Balkon), wird dazu geraten das Wespennest bekämpfen zu lassen.

Einfluss der Jahreszeiten

Mit dem Ende des Sommers sterben die meisten einheimischen Wespenarten von alleine. Lediglich die befruchteten Königinnen überleben den Winter an kältegeschützten Orten und erwachen dann im Frühling erneut, um einen Nistplatz zu suchen. Im Winter besteht also keinerlei Gefahr für den Menschen. Ein bereits zuvor bewohntes Wespennest wird zudem kein zweites Mal bezogen, weshalb auch hier keine Gefahr besteht. Ab Frühling nimmt das Wachstum der Menge an Wespennestern allerdings schnell zu und mit steigenden Temperaturen steigt das Nahrungsangebot und auch die Anzahl an Konfrontationen mit dem Menschen. Im Hochsommer hat die Bevölkerungszahl der Wespe ihr Maximum erreicht. Zu dieser Zeit ist auch der Nahrungsbedarf am größten. Die meisten Probleme mit Wespen treten deshalb im Juli und August auf.

Darum sollten Sie professionelle Hilfe gegen den Wespenbefall suchen!

Aus diesen Gründen raten wir Ihnen dringend, sich bei Problemen oder Fragen an einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu wenden. Die Blatta GmbH berät Sie hierbei sehr gerne. Natürlich kostenfrei & unverbindlich (Tel.: ### HOTLINE ###). Wir planen mit Ihnen, falls nötig, darüber hinaus auch die weiteren Schritte und zeigen Ihnen die besten Angebote, um die ideale Lösung in Ihrer Nähe oder direkt in Hamburg zu finden. Egal ob im Hotel, in der Firma oder in der Küche, gemeinsam werden wir für Ihr Wespenproblem in der Region Freie und Hansestadt Hamburg und Umland eine Lösung finden!