Marderbefall

Lärm, Ruhestörungen, Schäden auf dem Dachboden oder Schäden am Auto… dies sind die typischen Merkmale eines Marderbefalls. Auch Marderkot, Aas oder ein unangenehmer Uringeruch können darauf hindeuten, dass Sie einen Marder bei sich haben. Im Folgenden erklären wir, wie Marder erfolgreich vertrieben werden können und nicht wieder zurückkehren.

Woran man einen Marderbefall erkennt

Marder sind überwiegend nachtaktiv und jagen deshalb bevorzugt zu später Stunde. Diese Räuber haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und suchen sich gern ihren Unterschlupf in menschlicher Nähe. Besonders in Autos oder auf Dachböden fühlen sie sich sehr wohl. Laute Krabbelgeräusche oder ein merkwürdiges Poltern im Haus können auf einen Marder hinweisen. Dies kann ziemlich Nerven kosten und wenn sich Marder beispielsweise im Motorraum des Autos einnisten, kann es auch extrem teuer werden. Da Marder im Regelfall mehrere Unterschlüpfe in ihrem Revier besitzen, ist es durchaus normal, wenn sie nach den ersten Anzeichen für ein paar Tage keine Geräusche wahrnehmen. Zu groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Marder zurückkehren.

Mögliche Schäden auf dem Dachboden

Marder können auf dem Dachboden große Schäden an Isolierungen hinterlassen. Besonders Exkremente und Nahrungsreste riechen nicht nur unangenehm sondern können auch eine schädliche Mischung für die Bausubstanzen darstellen.

Mögliche Schäden am Auto

Marder fühlen sich im Motorraum ebenso wohl wie auf manchen Dachböden. Hier kann es besonders teuer werden, wenn es zu Funktionsstörungen oder zu einem totalen Motorschaden führt. Das Problem liegt im ausgeprägten Revierverhalten der Tiere. Wird das bereits „markierte“ Auto beispielsweise in das Territorium eines weiteren Marders gefahren, möchte dieser den vermeintlichen Eindringling vertreiben. Dabei beißt er alle Kabel und Schläuche durch. Besonders Berufspendler können davon betroffen sein, wenn sie ihr Auto auf einem Firmengelände oder am Bahnhof für längere Zeit stehen lassen.

Der Marder

Der Steinmarder ist eine spezielle Marderart, die bei der Suche nach einem Nistplatz die Nähe zum Menschen bevorzugt. Andere Arten wurden vor vielen Jahren wegen ihres Fells gejagt und beinahe ausgerottet. Der Bestand konnte sich in den letzten 60 Jahren durch bessere Naturschutzbestimmungen erholen. Allerdings führte der Anstieg der Marderpopulation zu einer Ausbreitung bis in Klein- und Großstädte hinein. Und wo Tier und Mensch zusammentreffen kommt es häufig zu Problemen. Die Ansiedlung der Marder in Autos und auf Dachböden ist unerwünscht und kann zu finanziellen Schäden führen. Deshalb gilt es besondere Maßnahmen zu treffen.

Wie man einen Marder los werden kann

Sind die Anzeichen für einen Marderbefall vorhanden, sollte man sofort handeln und nicht lange warten. Es gibt einige Hausmittel, die im Internet empfohlen werden. Hierzu zählen Hundehaare, die im Motorraum des Autos oder an Einstiegsmöglichkeiten des Dachbodens zu verteilen sind; laute Musik zu spielen oder starke Gerüche versprühen, wie z.B. Deodorants oder Toilettenspray. Diese Methoden können jedoch keine Langzeitlösung versprechen, da sich die Tiere schnell an unangenehme Geräusche gewöhnen und sich Gerüche wie Deos etc. innerhalb weniger Tage verflüchtigen.

Lösung gegen Marder auf dem Dachboden

Um eigenständig gegen den Marderbefall vorzugehen, werden unter Anderem Ultraschall-Marderscheuchen mit wechselnder Frequenz und Stromschlägen empfohlen. Diese Geräte können ebenfalls auf Dachböden installiert werden. Die Ultraschallwellen stören das empfindliche Gehör der Tiere und führen dazu, dass ein Dachboden keinen geeigneten Nistplatz mehr darbietet. Damit der Marder sich nicht an die Ultraschallbelastung gewöhnt wird dazu geraten, beim Kauf auf die Wechselfrequenzfunktion zu achten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Einstiegsmöglichkeiten auf Dachböden zu verschließen. Sollten diese Einstiegslöcher schwer zugänglich sein, bieten sich auch Elektrodrähte an der Dachrinne an. Aber Achtung! Bei selbstständigen Maßnahmen gegen diese Tiere gibt es einiges zu beachten, um sich nicht straffällig zu machen (s. unten).

Lösung gegen Marder im Auto

Bei Marderbefall im Auto sollte auf jeden Fall eine professionelle Motorwäsche erfolgen, um die Reviermarkierungen des Marders zu entfernen. Andere Marder werden somit nicht weiter angelockt. Daraufhin kann, wie beim Dachbodenbefall, eine Ultraschall-Marderscheuche mit Wechselfrequenz verwendet werden. Die Kontaktstellen des Ultraschallgerätes können optimal an den Einstiegsstellen befestigt werden. Diese Methode gilt als äußerst zuverlässig und effektiv. 

Darum sollten Sie professionelle Hilfe gegen den Marderbefall suchen

Der Marder zählt zu den Raubtieren und fällt unter das deutsche Jagdrecht. Einige Arten sind besonders schwer zu vertreiben und selbstgewählte teure Maßnahmen führen häufig nicht zum gewünschten Erfolg. Eine Marderfalle kann in diesem Fall Abhilfe schaffen. Allerdings fällt bereits das Fangen der Tiere unter das Jagdrecht, was beim unerlaubten Ausführen zu einem hohen Bußgeld führen kann. Deshalb sollte ein zuständiger Jäger kontaktiert werden, da es auch, je nach Bundesland, unterschiedliche Regelungen gibt. Einige Behörden können eventuell eine Fangerlaubnis ausstellen, wohingegen andere Behörden ein klares Verbot bei Eigenhandlungen vorsieht. 

Aus diesen Gründen raten wir Ihnen dringend sich bei Problemen oder Fragen an einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu wenden. Die Blatta GmbH berät sie hierbei sehr gerne. Natürlich kostenfrei & unverbindlich (Tel: 040-22858847). Wir planen, falls nötig, mit Ihnen darüber hinaus auch die weiteren Schritte und zeigen Ihnen die besten und günstigen Angebote, um die ideale Lösung in ihrer Nähe zu finden. Egal ob im Auto oder auf dem Dachboden. Gemeinsam werden wir den Marder los!